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Augenlasern

PTK (Phototherapeutische Therapie)

Behandlungsablauf PTK (Phototherapeutische Therapie)

Das Verfahren wird ambulant durchgeführt und die Operation dauert wenige Minuten. Vor der Laseroperation erhalten Sie betäubende Augentropfen.

PTKPTK bedeutet "Phototherapeutische Keratektomie" und kann als heilendes Wegschneiden der Hornhaut durch Licht beschrieben werden. Die PTK ist eine frühe schon in der Anfangszeit des Excimerlasers entwickelte Behandlungsmethode, um oberflächliche krankhafte Hornhautveränderungen zu behandeln und schonend abzutragen. Die in den obersten 10% der Hornhautdicke gelegenen Narben können durch gleichmäßige Abtragung der oberen Hornhautschichten entfernt werden.  Narben die tiefer in der Hornhautschicht liegen, können nicht behandelt werden, da dies Folgen für die Brechkraft haben kann. "Rezidivierenden Erosionen" (wiederkehrende Abschürfungen der Hornhaut) können ebenfalls sehr gut mit dem Excimerlaser behandelt werden. Es handelt sich dabei um eine Haftungsstörung des Deckhäutchens (Epithel), die typischerweise nach Verletzungen durch Baby-Fingernägel, Hundepfoten, Kakteen und ähnliches auftritt. Das Deckhäutchen reißt dabei immer wieder auf, was zu starken Beschwerden führt. Um diese Erkrankung zu heilen wird ebenfalls eine hauchdünne Schicht mit dem Laser abgetragen.

Bitte beachten Sie:

Hinweise zur Augenlaserbehandlung EpiLASIK, LASEK3 bis 5 Tage vor der Behandlung müssen weiche Kontaktlinsen entfernt werden. Für Träger von harten Kontaktlinsen gilt ein Abstand von 4 Wochen.
Auf Augen Make-up sollte verzichtet werden.

 

 

 

 

Eignung

Diagnostik/Voruntersuchung

Sollten Sie sich für eine refraktive Behandlung entscheiden, werden umfangreiche diagnostische Voruntersuchungen durchgeführt.  Diese beinhalten die Prüfung der Sehstärke (subjektive und objektive Refraktionsmessung) sowie die Brillenausmessung. Weitere Feinabstimmungen werden durch die Untersuchung der vorderen- und hinteren Augenabschnitte, der Messung des Augeninnendrucks und der Hornhautoberflächen- (Hornhauttopographie) beziehungsweise Hornhautdickenmessung vorgenommen. Die Dunkeladaptation, die Blendempfindlichkeit, das Gesichtsfeld und die Pupillen können zusätzlich untersucht und gemessen werden. Eine Aberrometrie zur Untersuchung von Abbildungsfehlern gehört ebenfalls zur etwaigen Feindiagnostik.

 

Ausschlusskriterien

  • fehlende Stabilität der Refraktion (> 0,5 dptr pro Jahr)
  • Linsentrübungen
  • Schwangerschaft
  • Alter unter 18 Jahren, da die Fehlsichtigkeit noch zunehmen kann
  • Zu hohe Kurz- und Weitsichtigkeit. Hier kann die Linsenchirurgie eine alternative Methode sein

 

 

Ablauf nach der PTK

Die Laser-Therapie endet mit dem Einsetzen von therapeutischen Kontaktlinsen, die 4-6 Tage als Verbandlinsen getragen werden müssen. Nach diesem Zeitraum findet auch eine erste ambulante Kontrolluntersuchung statt. Falls die Linsen sie nicht vorzeitig herausgespült wurden, werden sie zu diesem Zeitpunkt entfernt. Danach sind weiter augenärztliche Kontrolluntersuchungen nach 2-4 Wochen, sowie nach 4-8 Wochen vorgesehen und erforderlich.

Obwohl die Operationen nahezu schmerzfrei sind, kann es nach der Behandlung in den ersten 24 Stunden zu ungefährlichen Schmerzen (ähnlich einer Verblitzung oder einem Fremdkörpereintritt), zu Augentränen und  zu Lidschwellungen kommen. Diese Symptome klingen in den folgenden Tagen wieder völlig ab. Zur Linderung erhalten Sie schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente von uns. Da das Auge in der ersten Zeit nach der Operation licht- und blendempfindlich sein kann, sollten zunächst keine nächtlichen Autofahrten und ähnliches unternommen werden.

 

Wie sehen die Ergebnisse aus?

Unsere langjährigen klinischen Erfahrungen zeigen, dass bei einem Teil der Behandlungsfälle eine Regression auftreten kann. Ein Teil des behandelten Brechkraftfehlers bildet sich dabei durch neugebildete Hornhautschichten zurück, wodurch es vorübergehend zu einer geplanten leichten Weitsichtigkeit nach Behandlung der Myopie und zu einer leichten Kurzsichtigkeit nach Behandlung der Hyperopie kommen kann. Diese Erfahrungswerte werden jedoch bei den jeweiligen Eingriffen berücksichtigt und durch den Einsatz von modernen Excimerlasern der neuesten Generation hat sich die Voraussagbarkeit außerdem deutlich verbessert. Sollte später der Brechkraftfehler wieder zunehmen, lässt sich eine Behandlungswiederholung, ein sogenanntes Re-Shaping durchführen. Eine exakte operative Korrektur auf einen Wert von ± 0 Dioptrien lässt sich jedoch am menschlichen Auge nicht garantieren. In Einzelfällen kann es sinnvoll sein, auf einem oder auf beiden Augen eine leichte verbleibende Kurzsichtigkeit (Restmyopie) anzustreben, um die Sehgewohnheiten, vor allem im Nahbereich, zu erhalten.

Nach der Operation stabilisiert sich die Brechkraft in der Regel sehr schnell, wobei die Patienten in den ersten 3 Monaten die größten Veränderungen erfahren. In der ersten Phase kommt es meist zu erhöhter Blendungsempfindlichkeit, die im Verlauf der Zeit nachlässt. Durch die von uns vor dem geplanten Eingriff durchgeführte Messung und Berücksichtigung der Pupillenweite bei Dunkelheit können diese Erscheinungen in der Regel jedoch verbessert werden.

 

Sonnenbrille und Augentropfen

Bei Sonneneinstrahlung sollte in den ersten Wochen unbedingt eine Sonnenbrille mit 100% UV-Schutz getragen werden. Außerdem ist es unerlässlich, die von uns verordneten Augentropfen ein-, sowie die bereits beschriebenen augenärztlichen Kontrollen wahrzunehmen.

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