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Vorbeugung/Diagnostik

Rauchen und Bluthochdruck sind offenkundige Risikofaktoren bei der altersabhängigen Makuladegeneration. Falls Sie Raucher sein sollten, wäre Aufhören schon ein erster Schritt in Richtung Prophylaxe. Der Blutdruck sollte regelmäßig kontrolliert und nach Empfehlungen des Hausarztes und Internisten mit Medikamenten eingestellt werden. Auch wenn die Rolle des Sonnenlichts und der UV-Strahlung noch nicht ganz geklärt ist, bestehen doch Hinweise darauf, dass man bei besonders hellem Licht, etwa in den Bergen und am Meer, eine Sonnenbrille zum Schutz tragen sollte. In dem Bestreben, der Netzhaut Substanzen zuzuführen, die in den Stoffwechsel, insbesondere die sogenannten oxidativen Prozesse eingreifen, wird die Wirkung von Nahrungsergänzungsmitteln erprobt. Schon einer ausgewogenen Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse misst man eine schützende Funktion bei. So enthalten beispielsweise grünblättrige Gemüse wie Broccoli oder Mais den Wirkstoff Lutein, der als gelbes Pigment in der Makula vorkommt und sie gegen oxidative Schäden schützt.

Eine in Amerika durchgeführte Studie, namens ARED (Age-relatedEye Disease), empfiehlt Patienten, die nicht rauchen und ein mittleres bis hohes Risiko für trockene AMD besitzen, eine Nahrungsergänzung mit hochdosierten antioxidativ wirkenden Vitaminen und Mineralstoffen. Weil eine oxidative Schädigung der Netzhaut eine Rolle bei der Entstehung der AMD spielen könnte, wird angenommen, dass Antioxidanzien (Vitamin C und E, Betakarotinoide) eine schützende Wirkung bei AMD haben. Weiterhin wird vermutet, dass Zink, ein wichtiges Spurenelement im retinalen Pigmentepithel, eine Rolle bei der Verzögerung des Fortschreitens der Erkrankung spielen könnte. Medikamente, die diese Substanzen in der angegebenen Dosierung enthalten, sind im deutschen und schweizerischen Arzneimittelverzeichnis nicht aufgeführt und können nur über uns oder aus den USA über Apotheken bezogen werden. Unabhängig davon, ob Sie das Präparat einnehmen oder das Präparat für Sie nicht in Frage kommt, etwa weil dies bei dem Stadium der Veränderungen an Ihrer Netzhaut nicht sinnvoll ist, empfiehlt sich für alle Patienten mit Makuladegeneration eine normale, gesunde Ernährung mit viel Gemüse.

Wesentlich ist es, dass Sie bei Auftreten von Symptomen (siehe Bild) wie beispielsweise fleckigen Schatten des zentralen Gesichtsfeldes oder Verzerrungen, insbesondere wenn das zweite Auge ebenfalls betroffen ist, innerhalb von wenigen Tagen einen Augenarzt aufsuchen bzw. einen Termin mit uns vereinbaren. Die beschriebenen Behandlungen sind dann am aussichtsreichsten, wenn sie zum frühestmöglichen Zeitpunkt erfolgen.

Mit dem Amslertest können frühzeitige Symptome, als zentrale Verzerrungen  einer beginnenden AMD, im Selbsttest erkannt werden.

 

Amslertest

• Man halte jeweils ein Auge zu und prüfe mit der eigenen Fern-und/oder Lesebrille sein Sehvermögen.

• Mit dem angegebenen Karomuster (Amsler-Karte) testen Sie die Sehfunktion der Makula mit der eigenen Fern-und/oder Lesebrille nach folgender Anleitung:

A: Decken Sie ein Auge mit der Hand ab

B: Schauen Sie mit dem offenen Auge auf den Punkt in der Mitte des Gitters

C: Wiederholen Sie diesen Test mit dem anderen Auge

 

Frühdiagnostik

Sehschärfenprüfung, Ophthalmoskopie, OCT, Fundusphotografie und Fluoreszenzangiographie dienen zur Diagnose der AMD. Als sehr einfacher Test steht, der bereits oben beschriebene Amslertest zur Verfügung. Wenn der Patient darauf einige Linien krumm und verzerrt sieht, deutet dies auf eine Makulaerkrankung hin. Hier ist der Hausarzt gefordert, die Erkrankung frühzeitig zu erkennen und einer Behandlung beim Augenarzt zuzuführen.

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